Hitze trifft Krankenhausbetrieb
Das Landesklinikum Scheibbs steht in Tagen mit mehr als 30 Grad vor einer doppelten Herausforderung: hohe Temperaturen beeinträchtigen sowohl die Versorgung der Patientinnen und Patienten als auch die Arbeitsbedingungen des Personals. Während neu errichtete und in den vergangenen Jahren sanierte Bereiche mit Klimaanlagen ausgestattet wurden, sind andere Gebäudeteile technisch anders ausgestattet und reagieren weniger effektiv auf Hitzespitzen.
In der Berichterstattung des Klinikums wird darauf hingewiesen, dass insbesondere der Bettentrakt und der sogenannte Kupelwiesertrakt überwiegend über Abluftsysteme statt über Klimaanlagen verfügen. Das Ergebnis ist eine unterschiedliche Temperatur- und Komfortsituation innerhalb desselben Hauses, die Auswirkungen auf Pflegeabläufe und Patientenerfahrung haben kann.
Welche Bereiche sind unterschiedlich ausgestattet?
| Bereich | Ausstattung |
|---|---|
| Sanierte / neu errichtete Bereiche | Mit Klimaanlagen ausgestattet |
| Bettentrakt | Überwiegend Abluftsysteme |
| Kupelwiesertrakt | Überwiegend Abluftsysteme |
Das Klinikum gibt an, mit gezielten Maßnahmen die Hitzebelastung für Beschäftigte und Patientinnen und Patienten zu reduzieren. Konkrete technische Nachrüstungen wurden in der Meldung nicht detailliert beschrieben.
Konsequenzen für Patientenversorgung und Personal
Temperaturunterschiede innerhalb des Hauses können mehrere Folgen haben: Thermische Belastung für Betroffene, erhöhte Beanspruchung des Pflegepersonals und mögliche Einschränkungen bei der Arzneimittel- und Techniklagerung. Für die Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks Scheibbs bedeutet das, dass sie bei Aufenthalten im Krankenhaus mit unterschiedlich temperierten Bereichen rechnen müssen. Für Angehörige und zuweisende Ärztinnen und Ärzte ist es relevant zu wissen, in welchen Trakten besonders auf Hitzeschutz geachtet wird.
- Sanierte Bereiche: ausgestattet mit Klimaanlagen, bieten besseren Hitzeschutz.
- Bettentrakt und Kupelwiesertrakt: überwiegend Abluftsysteme, empfindlicher bei Hitze.
- Klinikum: setzt auf gezielte Maßnahmen, ohne in der Meldung konkrete Nachrüstungen zu nennen.
Für Patientinnen und Patienten sowie Besucherinnen und Besucher empfiehlt es sich, bei Terminen und Besuchen auf persönliche Hitzeschutzmaßnahmen zu achten und gegebenenfalls Rücksprache mit dem Klinikum zu halten, in welchem Trakt ein geplanter Aufenthalt stattfindet.