Die Stiftsbibliothek in Zwettl bot am vergangenen Wochenende den Rahmen für ein Konzert, das klassische Formensprachen mit Jazz-Interpretationen verknüpfte. Intendant Karl Eichinger trat am Klavier auf, begleitet vom Vienna Symphony Jazz Project (VSJP). Die Veranstaltung gehörte zum Programm der Internationalen Konzerttage und zog ein dicht besetztes Auditorium an.
Durch den Abend führte Stiftsarchivar Andreas Gamerith, der das Programm moderierte. Die Aufführung verband klassische Stücke mit neu arrangierten, jazzig gefärbten Bearbeitungen und stieß beim Publikum auf deutliche Zustimmung: gefüllte Sitzreihen und anhaltender Applaus zeugten von regem Interesse und positiver Resonanz.
Ensemble und Mitwirkende
Das Orchester und die beteiligten Musikerinnen und Musiker wurden im Vorfeld namentlich genannt; die Aufführung setzte sich aus folgenden Personen zusammen:
- Karl Eichinger – Klavier (Intendant)
- Othmar Gaiswinkler
- Reinhard Hofbauer
- Heinrich Bruckner
- Walter Voglmayr
- Ernst Weissensteiner
- Christian Eberle
- Sigfried Kübelböck – Gründer des Ensembles
- Markus Zechmann
- Christian Löw
- Nikolas Geremus
- Flip Philipp Pesendorfer – Arrangeur
| Rolle | Name |
|---|---|
| Klavier / Intendant | Karl Eichinger |
| Ensemble (Auswahl) | Vienna Symphony Jazz Project (u. a. Sigfried Kübelböck, Othmar Gaiswinkler) |
| Moderation | Andreas Gamerith |
| Arrangement | Flip Philipp Pesendorfer |
Bedeutsamkeit für Zwettl
Die Aufführung bringt mehrere Aspekte zusammen, die für die lokale Kulturlandschaft von Bedeutung sind: Zum einen stärkt die Nutzung historischer Orte wie der Stiftsbibliothek die Sichtbarkeit regionaler Kulturanlässe. Zum anderen zeigt die Fortsetzung des Projekts nach einem erfolgreichen Debüt im Vorjahr, dass die Internationalen Konzerttage in Zwettl eine wachsende Folge von Kooperationen mit etablierten Ensembles entwickeln.
Für Besucherinnen und Besucher bedeutete das Programm eine ungewöhnliche Hörerfahrung: vertraute klassische Motive in neuen, jazzbetonten Gewändern. Das kann lokale Konzertgängerschaft erweitern und jüngere Zielgruppen ansprechen, die sich für genreübergreifende Formate interessieren.
Ausblick und praktische Informationen
Die Fortsetzung des Vienna Symphony Jazz Project bei den Internationalen Konzerttagen legt nahe, dass auch kommende Spielzeiten mit ähnlichen Kooperationen rechnen. Für Kulturschaffende im Bezirk bietet dies Chancen zur Vernetzung; für Besucher bleibt die Stiftsbibliothek ein zentraler Spielort für hochwertige musikalische Angebote. Hinweise zu weiteren Terminen und Kartenverfügbarkeit veröffentlicht der Veranstalter in der Regel vorab über die Programmkanäle der Konzerttage.
Insgesamt zeigte der Abend in der Stiftsbibliothek einmal mehr, dass Zwettl als Veranstaltungsort historische Räume mit zeitgenössischer Musik erfolgreich verbindet und so das kulturelle Angebot im Bezirk bereichert.