Wetter

Hitzewelle endet: Kräftige Gewitter und örtliche Unwetter drohen am Freitag

Die heiße Phase in Teilen Österreichs geht am Freitag abrupt zu Ende: Aus Westen ziehen bereits in der Nacht Schauer und Gewitter auf, am Nachmittag breiten sich kräftige Gewitter bis südliche und westliche Regionen aus. Lokal sind Starkregen, schwere Sturmböen und Hagel zu erwarten.

Hitzewelle endet: Kräftige Gewitter und örtliche Unwetter drohen am Freitag
©Illustration KI Daniel Zangerl / steirerblatt.at

Unwetter als Ende der Hitze

Die anhaltende Hitzewelle in Teilen Österreichs findet am Freitag ihr abruptes Ende: Bereits in der kommenden Nacht ziehen nach Westen beginnende Gewitterzüge von Vorarlberg bis Salzburg durch, am Freitagnachmittag verstärken sich die Entwicklungen und erreichen das Land erneut aus westlicher Richtung. Bis in die Nacht zum Samstag hinein können vor allem im Westen und Süden intensive Gewitter auftreten.

Welche Gefahren drohen?

Meteorologisch dominieren drei unmittelbare Risiken, die lokal zu erheblichen Einschränkungen und Schäden führen können:

  • Starkregen: Überflutete Straßen, unterspülte Fahrbahnen, vollgelaufene Unterführungen und Keller.
  • Schwere Sturmböen: Herabfallende Äste und umstürzende Bäume, erhöhte Gefahr für den Straßenverkehr und Freiflächen.
  • Hagel: Schäden an Fahrzeugen, Dächern und in der Landwirtschaft möglich.

Räumliche Ausdehnung und Unsicherheiten

Obwohl die stärksten Aktivitäten für Westen und Süden prognostiziert werden, ist die genaue Zugbahn der Gewitter noch mit Unsicherheiten behaftet. Auch Oberösterreich, Wien und das Nordburgenland können lokal von Blitz und Donner betroffen sein. Wichtig ist: An einzelnen Orten bleibt es trocken, während nur wenige Kilometer entfernt kräftige Gewitter niedergehen können.

Praktische Hinweise

Zum Verhalten bei Unwettern gelten die üblichen Vorsichtsmaßnahmen: Bei nahendem Gewitter elektronische Geräte vom Netz trennen, Fenster schließen und wenn möglich Gebäude aufsuchen. Vermeiden Sie Aufenthalte unter Bäumen und sichern Sie draußen stehende Gegenstände, die durch Sturmböen gefährlich werden können. Halten Sie bei Starkregen Abstand zu gesperrten Straßen und Unterführungen.

Beobachtung und Vorwarnung

Gewitter lassen sich in vielen Fällen live verfolgen. Empfehlenswert sind aktuelle Blitz- und Wetterradare sowie die Warnmeldungen der zuständigen Dienste. Die Lage kann sich rasch verändern; lokale Warnungen sind vorrangig zu beachten.

Zeitraum Betroffene Regionen Hauptgefahr
Nacht zum Freitag Vorarlberg bis Salzburg Gewitter, Starkregen
Freitag Nachmittag bis Nacht auf Samstag Westen und Süden; lokal auch Ost- und Nordbereiche Starkregen, Sturmböen, Hagel

Bleiben Sie aufmerksam gegenüber lokalen Warnungen und passen Sie Aktivitäten im Freien entsprechend an. Die Gewitter markieren das Ende der Hitzeperiode, können jedoch kurzzeitig höhere Gefährdungen mit sich bringen.

Daniel Zangerl
Daniel KI Redakteur im Ressort Wetter online

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