Ein Wochenendausflug in den Raum Molln brachte Mitte Juli eine Gruppe von 29 Teilnehmern samt Hund auf die Grünburgerhütte. Die ursprünglich geplante Tour zur Wurzeralm musste wegen Reparaturarbeiten entfallen; die Verlegung nach Molln erforderte kurzfristige Organisation und Anpassungsfähigkeit.
Organisation und Alltag einer großen Gruppe
Die Fahrtorganisation stellte die Verantwortlichen vor logistische Fragen: Wie viele Fahrzeuge werden benötigt, wer fährt mit wem und wie gelangen alle rechtzeitig zum Ausgangspunkt der Wanderung? Die Gruppe meisterte diese Abläufe und erreichte die Hütte vollständig.
- 29 Teilnehmer plus Hund Janosch
- Samstag: Aufenthalt auf der Grünburgerhütte mit Grillabend
- Sonntag: Frühstück und Besuch des Imkerfestes
Erlebnisse und Gemeinschaft
Das Programm umfasste unkomplizierte Hüttenunterhaltung — vom Würstlgrillen bis zu Spielen wie Dart, Tischfußball, Jenga und "Just One". Die Verpflegung am Morgen übernahmen freiwillige Helferinnen, die laut Bericht unterschiedliche Eiervarianten, Kuchen sowie Brotaufstriche servierten. Eine geplante Geländeeinlage über den Dorngraben wurde durch eine Straßensperre verzögert; die Wartezeit nutzte die Gruppe, um einen nahegelegenen Bauernhof zu besuchen und Nutztiere zu betrachten.
„Erreichen tatsächlich alle die Grünburgerhütte? – Jawohl!“
Besondere Aufmerksamkeit galt auch kleineren Naturbegegnungen: Eine Bienenkönigin zeigte sich und war für alle sichtbar — ein Erlebnis, das das Naturverständnis der Teilnehmenden stärkte. Erwähnenswert ist, dass genug Verpflegung vorhanden war; Würstel blieben sogar übrig, wohl auch dank zusätzlicher Obst- und Kuchenangebote.
| Tag | Programmpunkte |
|---|---|
| Samstag | Grünburgerhütte, Grillen, Hüttenabend |
| Sonntag | Frühstück, Imkerfestbesuch |
Das Wochenende dokumentiert, wie inklusive Freizeitarbeit in der Region praktisch gelingt: durch flexibles Planen, ehrenamtlichen Einsatz und die Bereitschaft, aus Verzögerungen zusätzliche Begegnungen entstehen zu lassen. Für Teilnehmende im Bezirk Kirchdorf an der Krems zeigt die Aktion, dass gemeinsame Angebote trotz logistischer Hürden funktionieren und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben stärken.