Fels: Pkw landet im Swimmingpool – Klärung und Bergung durch Feuerwehren
In der Parkstraße in Fels kam es am Nachmittag des 8. Juli zu einem ungewöhnlichen Unfall: Ein E-Pkw, dessen Batterie leer war, geriet beim Zurückschieben zur Ladestation ins Rollen und fuhr durch einen Garten zielgenau in das dort befindliche Swimmingpool. Der Lenker, ein 48-Jähriger aus dem Bezirk Gänserndorf, blieb körperlich unverletzt. Nach Angaben der Polizei war der Mann jedoch alkoholisiert; ihm wurde der Führerschein vorläufig abgenommen und er wird angezeigt.
Ablauf und Einsatzmaßnahmen
Der Mann hatte die Hausbesitzerin darum gebeten, die Batterie seines E-Autos so weit zu laden, dass er das Fahrzeug zur nächsten öffentlichen Ladestelle bringen könne. Offensichtlich unterschätzte er die abschüssige Zufahrt zur Garage. Beim Schieben geriet der Pkw außer Kontrolle und stoppte schließlich mit beiden Vorderreifen im Pool. Die Abdeckung des Beckens brach, das Fahrzeug balancierte auf den Abdecksteinen des Pools.
- Datum: 8. Juli
- Betroffener: 48-jähriger Lenker aus dem Bezirk Gänserndorf
- Vorfall: Fahrzeug rollt in Swimmingpool, Abdeckung bricht
- Konsequenz: Führerschein vorläufig abgenommen, Anzeige wegen Alkoholisierung
- Einsatzkräfte: Feuerwehr Fels und Feuerwehr Grafenwörth
Die lokale Feuerwehr Fels sicherte das Fahrzeug mit der Seilwinde ihres Rüstlöschfahrzeuges. Zur Unterstützung wurde die Feuerwehr Grafenwörth alarmiert. Diese setzte das sogenannte "E-Plug"-Gerät am Fahrzeug ein, um den Elektroantrieb zu deaktivieren. Anschließend wurde das Auto schonend per Kran des Wechselladefahrzeuges aus dem Pool gehoben und sicher abgestellt.
„Danach konnten die Feuerwehren wieder abrücken und sich in eigenen Pools von der Nachmittagshitze erholen“,
so scherzte Grafenwörths Feuerwehrsprecher Manfred Ploiner nach dem Einsatz.
Bedeutung für Anrainer und Hinweise
Der Vorfall macht mehrere Punkte deutlich, die für Bewohnerinnen und Bewohner im Bezirk Gänserndorf Relevanz haben: Zum einen können leere Batterien bei Elektrofahrzeugen zu ungeplanten Rangiersituationen führen, die bei Gefälle besonders riskant sind. Zum anderen zeigt der Fall, dass Alkohol am Steuer auch bei unbeabsichtigten Manövern ernsthafte rechtliche Konsequenzen haben kann – in diesem Fall die vorläufige Abnahme der Lenkerberechtigung und eine Anzeige.
Praktische Hinweise für Hausbesitzer und Fahrzeuglenker in solchen Situationen sind:
- Bei leerer Batterie öffentliche Lademöglichkeiten kontaktieren oder Abschleppdienst nutzen statt das Fahrzeug manuell zu bewegen.
- Bei Bergungs- oder Rangierarbeiten immer die Feststellbremse und – wenn vorhanden – Sicherungskeile verwenden.
- Bei Einsatz von Hilfsangeboten Dritter (z. B. Anschluss an Hauseigentümer-Ladestation) die rechtliche Lage und mögliche Haftungsfragen bedenken.
Die Feuerwehren Fels und Grafenwörth konnten den Pkw ohne weitere Beschädigungen an Dritten bergen; Verletzte gab es nicht. Die Polizei führt die Ermittlungen zur genauen Unfallursache und zur Alkoholisierung des Lenkers weiter.
| Fakt | Angabe |
|---|---|
| Ort | Parkstraße, Fels (Bezirk Gänserndorf) |
| Datum | 8. Juli |
| Fahrzeug | Elektro-Pkw (leere Batterie) |
| Einsatzkräfte | Feuerwehr Fels, Feuerwehr Grafenwörth, Polizei |
Für Anrainer bleibt die Erinnerung an die richtige Vorsicht beim Rangieren auf Gefällstrecken; für Ordnungskräfte ist der Fall ein weiterer Beleg, dass auch ungewöhnliche Verkehrsunfälle oft rechtliche Folgen haben.