Hoher Besuch im Ausbildungszentrum Niedernondorf
Am 9. Juli stattete Christine Schwarz-Fuchs, die Präsidentin des österreichischen Bundesrats, dem Ausbildungszentrum Niedernondorf (AZN) einen Arbeitsbesuch ab. Begleitet wurde sie von Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Verwaltung: Renate Scheichelbauer-Schuster, Gaby Gaukel, Thomas Göschl sowie Sonja Zwazl waren vor Ort, um das Konzept und die Tätigkeiten der Einrichtung zu erläutern.
Im Mittelpunkt des Besuchs standen die Transitarbeitskräfte und das dahinterstehende Modell einer engen Zusammenarbeit zwischen Arbeitsmarktservice (AMS) und Wirtschaftskammer. Laut den Verantwortlichen ist das AZN Niedernondorf ein Projekt, das über die reine Ausbildung hinaus Integrations- und Beschäftigungschancen für arbeitsuchende Menschen im Bezirk schafft und gleichzeitig den regionalen Betrieben Perspektiven für Fachkräfteentwicklung bietet.
"Die einzigartige Kombination eines AMS-Projekts mit Beteiligung der Wirtschaftskammer wecke schon länger ihre Aufmerksamkeit", sagte die Präsidentin des Bundesrats.
Der Besuch diente laut Mitteilung vor allem der Einsicht in die praktische Arbeit mit den Transitarbeitskräften und der Bewertung des zugrunde liegenden Konzepts. In der Abschlussszene des Termins lobte Schwarz-Fuchs die Professionalität der Einrichtung sowie die "hervorragende Zusammenarbeit" zwischen Wirtschaft und Arbeitsmarktservice, die das AZN finanziell unterstützt. Den offiziellen Teil schloss ein gemeinsames Treffen bei Kaffee und Kuchen ab, bei dem Details und Erfahrungen ausgetauscht wurden.
Bedeutung für den Bezirk Zwettl
Für den Bezirk hat die Präsenz der Bundesratspräsidentin mehrere Bedeutungsdimensionen: Erstens bestätigt der Besuch die Wahrnehmung des AZN als Modellprojekt für regionale Beschäftigungsförderung. Zweitens signalisiert das Interesse auf Bundesebene, dass lokale Kooperationsformen zwischen AMS und Wirtschaftskammer als förderungswürdig gelten. Drittens kann die positive Rückmeldung der Gäste dazu beitragen, weitere finanzielle oder organisatorische Unterstützung zu mobilisieren.
- Für Arbeitssuchende: Perspektive auf strukturierte Weiterqualifizierung und mögliche Vermittlung in regionale Betriebe.
- Für Betriebe im Bezirk: Möglichkeit, auf lokale Ausbildungs- und Qualifizierungsangebote zurückzugreifen.
- Für die Gemeindepolitik: Bestätigung, dass Kooperationen zwischen Arbeitsmarkt und Wirtschaft lokal wirkungsvoll sind.
Praktische Hinweise und Ausblick
Wer sich für Angebote des AZN Niedernondorf interessiert, sollte Kontakt mit dem lokalen AMS aufnehmen, das das Projekt finanziell unterstützt. Betriebspartnerschaften und konkrete Vermittlungswege laufen über die Wirtschaftskammer, die ebenso als Partner genannt wurde. Weitere Entscheidungen über Ausbau oder zusätzliche Fördermittel könnten in Folge des Besuchs geprüft werden, sind aber von den zuständigen Stellen noch zu kommunizieren.
Abschließend bleibt: Der Arbeitsbesuch hat das AZN Niedernondorf in den Fokus gerückt und die Bedeutung regionaler Kooperationsmodelle zur Beschäftigungsförderung hervorgehoben. Für viele Menschen im Bezirk Zwettl könnten sich daraus kurzfristig konkrete Chancen für Qualifikation und Beschäftigung ergeben.
| Datum des Besuchs | Ort | Anwesende (Auswahl) |
|---|---|---|
| 9. Juli | AZN Niedernondorf | Christine Schwarz-Fuchs, Renate Scheichelbauer-Schuster, Gaby Gaukel, Thomas Göschl, Sonja Zwazl |