Die Bayerische Regiobahn (BRB) lädt Personen, die regelmäßig auf den Linien München–Holzkirchen–Rosenheim oder München–Rosenheim–Salzburg/Kufstein unterwegs sind, zur Mitwirkung im neu zu bildenden Fahrgastbeirat ein. Interessierte haben nach Angaben der BRB Zeit, sich bis zum 30. August zu bewerben. Ziel ist, Nutzerinnen und Nutzer des Schienenpersonennahverkehrs direkt in die Qualitätsentwicklung einzubinden.
Wer wird gesucht und welche Aufgaben kommen auf die Mitglieder zu?
Die BRB richtet die Einladung an ein breites Spektrum: von Pendlerinnen und Pendlern über Gelegenheitsreisende bis zu Seniorinnen, Studierenden sowie Menschen mit Einschränkungen der Mobilität. Auch Vertreterinnen und Vertreter von Organisationen oder Verbänden, die sich mit Nahverkehrsfragen befassen, sind willkommen. Gesucht werden Personen, die häufig mitfahren, aufmerksam Mängel beobachten und pragmatische Verbesserungsvorschläge einbringen können.
- Teilnahme an bis zu drei Sitzungen pro Jahr (online oder in Präsenz, nach Bedarf häufiger).
- Kurzfristiger Austausch per E‑Mail zwischen den Meetings.
- Möglichkeit, Gäste einzuladen (z. B. Politik, Landratsämter, Bahnhofsmanagement).
- Aufwandsentschädigung: Die Tätigkeit ist ehrenamtlich und nicht vergütet.
Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit der BRB?
Der Fahrgastbeirat soll als direkte Verbindung dienen: Er bringt Beobachtungen aus dem Zugalltag in den Austausch mit der BRB-Leitung und kann Themen anstoßen, die über die operative Verantwortung der Bahngesellschaft hinausgehen, etwa Infrastrukturfragen oder Fahrplanangelegenheiten. Die BRB betont, dass das Gremium in seiner Arbeit flexibel bleibt und je nach Thema weitere Akteurinnen und Akteure hinzuziehen kann.
„Ein Fahrgastbeirat ...ist die Schnittstelle zwischen Fahrgast und BRB.“
Für Reisende im Bezirk Kufstein bedeutet das: Probleme, die regelmäßig auftreten — etwa zu enge Anschlüsse, Informationsdefizite bei Verspätungen oder Barrieren an Stationen — können über dieses Gremium systematisch angesprochen werden. Damit eröffnet sich die Chance, konkrete Verbesserungen mit der Zuständigkeit der Betreiber und der beteiligten Behörden zu verhandeln.
| Aspekt | Information |
|---|---|
| Bewerbungsfrist | 30. August |
| Linien | München–Holzkirchen–Rosenheim und München–Rosenheim–Salzburg/Kufstein |
| Sitzungen | Bis zu 3x jährlich, online oder in Präsenz |
| Vergütung | keine (ehrenamtlich) |
Konkrete Angaben zum Auswahlverfahren oder zur Form der Bewerbung nennt die Mitteilung nicht. Interesse geweckte Fahrgäste sollten sich deshalb zeitnah an die BRB wenden, um Bewerbungsmodalitäten zu erfragen und ihre Perspektive einzubringen. Für Pendlerinnen und Pendler aus dem Bezirk Kufstein bietet der Beirat eine Möglichkeit, beobachtete Missstände unmittelbar in die Diskussion mit der Betreibergesellschaft einzubringen und so langfristig die Qualität des Schienenverkehrs mitzugestalten.