Im Juni hat Hof Schlüßlberg, eine Einrichtung von Fokus Mensch, im Auftrag des Bezirksabfallverbandes eine groß angelegte Aktion zur Erneuerung der Altglas-Sammelstellen im Bezirk Grieskirchen durchgeführt. In insgesamt 28 Gemeinden wurden rund 380 Weiß- und Buntglas-Container gereinigt, neu beklebt und die umliegenden Stellplätze von Müll befreit. Zusätzlich wurden in Wohnsiedlungen Hinweisschilder mit dem Aufdruck „PSST“ montiert, die auf die Einwurfzeiten aufmerksam machen sollen.
Warum die Aktion wichtig ist
Nach Jahren der Witterung waren die Aufkleber an vielen Containern kaum mehr lesbar. Die neuen Beschriftungen sollen nicht nur optisch für bessere Orientierung sorgen, sondern auch Fehlwürfe minimieren. Zudem verbessert die Reinigung der Standplätze die Hygiene an den Sammelstellen und erleichtert die Entsorgung für Anrainerinnen und Anrainer.
Wer war beteiligt
- Hof Schlüßlberg (Fokus Mensch): Durchführung der Reinigungs- und Beklebungsarbeiten;
- Bezirksabfallverband: Auftraggeber der Maßnahme;
- Gemeinden im Bezirk: Bereitstellung der Standorte und lokale Koordination;
- Bürgerinnen und Bürger: Aufruf zu Rücksicht bei Einwurfzeiten.
Werkstättenleiter Johannes Pointner schilderte die Stimmung im Team und die Einsatzbereitschaft der beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
„Unsere Leute haben sich gefreut und nachgefragt, wann wir wieder Container bekleben fahren.“
Auch Bürgermeister und Vorsitzender des Bezirksabfallverbandes, Hannes Humer (ÖVP), sprach den Bürgerinnen und Bürgern seinen Dank aus und appellierte an die Bevölkerung, Glas möglichst tagsüber und unter der Woche einzuwerfen, um Lärm- und Störfaktoren zu reduzieren.
Einordnung in den größeren Kontext
Glasrecycling hat in Österreich eine lange Tradition: Seit 1977 wird Altglas getrennt gesammelt. Aktuell wird in der Meldung eine Recyclingquote von 80 Prozent genannt; zudem enthalten neue Herstellergläser durchschnittlich 60 Prozent Recyclingmaterial, bei Buntglas sind es sogar 90 Prozent. Damit bleibt Glas ein zentrales Beispiel für Kreislaufwirtschaft, da es prinzipiell unbegrenzt wiederverwertbar ist.
Für Anrainerinnen und Anrainer im Bezirk bedeutet die Maßnahme konkret:
- bessere Lesbarkeit der Containeraufkleber und damit weniger Fehlwürfe,
- sauberere Sammelstellen durch entfernten Müll,
- deutliche Hinweise zu Einwurfzeiten durch neue „PSST“-Schilder, die zu Rücksicht auf Nachbarn aufrufen.
| Fakt | Angabe |
|---|---|
| Container (Weiß- und Buntglas) | ~380 |
| Betroffene Gemeinden | 28 |
| Recyclingquote (genannt) | 80% |
Die Aktion zeigt, wie praktische Arbeiten an der Basis – Reinigung, neue Beschriftungen, ergänzende Hinweise – die Qualität der Sammlung und das Miteinander in Wohngebieten verbessern können. Für Nutzerinnen und Nutzer der Sammelstellen empfiehlt sich, die neuen Hinweise zu beachten und Glas bevorzugt zu Tageszeiten sowie unter der Woche einzuwerfen, wie vom Vorsitzenden des Bezirksabfallverbandes empfohlen.