Erfolg für Wels‑Land: Zwei Starter aus Steinerkirchen bei Europameisterschaft
Beim Bundesentscheid im Sensenmähen der Landjugend in Preding zeigten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Oberösterreich starke Leistungen. Besonders hervorzuheben sind die beiden jungen Männer aus dem Bezirk Wels‑Land: Fabian Zehetner und Markus Rapperstorfer aus Steinerkirchen haben sich jeweils ein Ticket für die kommende Europameisterschaft in Südtirol gesichert.
Der Bewerb zog knapp 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Österreich an. Nach intensiver Vorbereitung zogen die 25 qualifizierten Oberösterreicher bei der Eröffnungsparade auf die Wettbewerbfläche und kämpften dann in den einzelnen Klassen um Präzision, Technik und Geschwindigkeit. Für die Starter aus dem Bezirk Wels‑Land brachte der Wettkampf mehrere erfreuliche Platzierungen.
Im Detail erreichten die Mäher aus dem Bezirk folgende Resultate:
| Teilnehmer | Ortsgruppe | Klasse | Platz |
|---|---|---|---|
| Fabian Zehetner | Steinerkirchen | Kinderklasse (bis Jg. 2013) | 1. |
| Werner Mayrhofer | LJ Steinerkirchen/Fischlham | Burschen Standard (Sensenlänge ≤ 90 cm) | 2. |
| Johannes Leitenmayr | LJ Pennewang | Burschen Standard | 3. |
| Markus Rapperstorfer | LJ Steinerkirchen/Fischlham | Burschen Klasse II (über 29 Jahre, Sensenlänge > 90 cm) | 8. |
Darüber hinaus trug Rapperstorfer in einem gemischten Team aus mehreren Bezirken dazu bei, dass Oberösterreich die Mannschaftswertung für sich entscheiden konnte. In der Folge dürfen sich neben Zehetner und Rapperstorfer noch zehn weitere oberösterreichische Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die Europameisterschaft freuen.
Was bedeutet das für den Bezirk?
Der Erfolg unterstreicht die Bedeutung traditioneller Fertigkeiten in der Region: Sensenmähen ist nicht nur Sport, sondern auch Teil des ländlichen Kulturguts. Für die beteiligten Ortsgruppen bedeutet die Qualifikation zur EM:
- höhere Sichtbarkeit für die Landjugend in Steinerkirchen und Umgebung,
- Motivation für junge Menschen, sich mit handwerklichen Traditionen auseinanderzusetzen,
- eine Chance, regionale Handwerkskunst und Trainingsarbeit auf internationaler Bühne zu präsentieren.
Für Interessierte und Familien aus dem Bezirk dürfte die Teilnahme an der Europameisterschaft zudem Anlass zu lokalem Stolz und Festivitäten sein, wenn die Athletinnen und Athleten zurückkehren.
Die erfolgreichen Starter und ihre Ortsgruppen haben mit dem Auftritt in Preding gezeigt, dass in Wels‑Land traditionelle Techniken gepflegt und auf hohem Niveau trainiert werden. Die Teilnahme an der Europameisterschaft bietet die Möglichkeit, diesen Einsatz auch international zu messen und Erfahrungen für künftige Bewerbe zu sammeln.