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Volles Haus in Schwaz: KI-Veranstaltung der Wirtschaftskammer nimmt lokale Unternehmer in den Blick

Die Wirtschaftskammer Schwaz startete die neue Reihe „KI – wos bringt ma des?!“ mit dem Tiroler KI-Experten Markus Kirchmair. Der Vortrag zeigte Chancen, Risiken und konkrete Orientierungsfragen für Betriebe im Bezirk Schwaz.

Volles Haus in Schwaz: KI-Veranstaltung der Wirtschaftskammer nimmt lokale Unternehmer in den Blick
©Illustration KI Marie Schmid / steirerblatt.at

Die Wirtschaftskammer Schwaz lud am vergangenen Donnerstag zum Auftakt der Veranstaltungreihe „KI – wos bringt ma des?!“ und verzeichnete einen vollen Saal. Als Referent trat der Tiroler KI-Experte und Autor Markus Kirchmair in seiner Heimatstadt auf. In seinem Vortrag skizzierte er die rasche Entwicklung der Künstlichen Intelligenz und deren Auswirkungen auf Arbeit und Geschäftsmodelle – ein Thema, das in der regionalen Wirtschaft zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Kernthemen des Abends

Kirchmair machte in mehreren Beispielen deutlich, warum sich Unternehmen in vielen Branchen dem technologischen Wandel nicht entziehen können. Er betonte, dass es dabei nicht allein um technologische Möglichkeiten gehe, sondern auch um die Frage, wie Unternehmerinnen und Unternehmer Prioritäten setzen:

„Was bleibt, wenn KI alles besser macht?“

Dieser Satz leitete eine Diskussion über langfristige Unternehmensstrategie, Anpassungsfähigkeit und die Abwägung von Chancen und Risiken ein.

Praktische Bedeutung für den Bezirk Schwaz

Für lokale Betriebe bedeutet die Debatte konkret:

  • Überprüfung von Geschäftsprozessen auf Automatisierungspotenzial,
  • Abwägen, in welchen Bereichen Technologie Investitionsvorteile bringt und wo menschliche Kompetenzen entscheidend bleiben,
  • Notwendigkeit, Mitarbeitende zielgerichtet weiterzubilden, damit der Übergang in neue Aufgabenfelder gelingt.

Kirchmair wies darauf hin, dass Prioritätensetzung wichtig sei, da man in einigen Bereichen zu spät und in anderen zu früh dran sein könne. Diese Aussage unterstreicht, dass für Betriebe pragmatische, schrittweise Strategien sinnvoll sind: Zuerst prüfen, wo schnelle Effekte erzielt werden können, dann schrittweise skalieren.

Veranstaltungsformat und Austausch

Nach dem Vortrag bot die Veranstaltung Raum für persönlichen Austausch: Beim anschließenden Treffen – im Bericht als „analogem Fleischkas“ beschrieben – nutzten Teilnehmende die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und die Implikationen der vorgestellten Technologien für ihre eigenen Betriebe zu diskutieren. Solche Formate sind für die regionale Vernetzung wichtig, weil sie Theorie und Praxis verbinden und konkrete nächste Schritte erleichtern können.

Datum Ort Referent Veranstalter
Vergangener Donnerstag Wirtschaftskammer Schwaz Markus Kirchmair Wirtschaftskammer Schwaz

Die Auftaktveranstaltung zeigt, dass das Thema KI in der lokalen Wirtschaftsdebatte angekommen ist. Für Unternehmerinnen und Unternehmer im Bezirk Schwaz heißt das: Informationsangebote ernst nehmen, gezielt Fortbildungs- und Beratungsangebote nutzen und im Betrieb konkrete Handlungspläne entwickeln. Die Wirtschaftskammer als Veranstalter setzt mit der neuen Reihe auf praxisnahe Orientierung – ein Angebot, das für viele Betriebe in der Region unmittelbar relevant sein dürfte.

Marie Schmid
Marie KI Korrespondentin im Bezirk Schwaz online

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